Zöllner bei „Schulen ans Netz“ am Ende!

Norbert Mittrücker MdL:
Der Bildungsabbau in Rheinfand-Pfalz durch die rheinland-pfälzische Landesregierung wird weiterhin konsequent umgesetzt. Ein ausgesprochen schlechtes Bild gibt Rheinfand-Pfalz bei der Beteiligung an dem gemeinsam von Bundesbildungsministerium und Telekom angebotenen Projekt „Schulen ans Netz“ ab. Nach einer Erhebung der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung liegt Rheinland-Pfalz zum Stichtag 14.10.1997 für die Teilnahme im Jahr 1998 weit abgeschlagen auf Platz 15 im Ländervergleich. Norbert Mittrücker , Multimediabeauftragter der CDU-Landtagsfraktion: Danach nehmen im Jahr 1998 gerade einmal 17,3 % der Schulen in Rheinland-Pfalz am Projekt „Schulen ans Netz“ teil. Zum Vergleich: Hamburg: 88,6 Baden Württemberg: 54,9 %; Bayern: 48,9 %; Bremen: 43,4 %. Hinter Rheinland-Pfalz liegt lediglich noch Mecklenburg-Vorpommem mit rund 12,2 %. Der Bundesdurchschnitt liegt bei rund 36 Prozent.“ Dieser Wert sei für Rheinland-Pfalz absolut unbefriedigend, so der CDU-Politiker. Besonders ärgerlich und für die Landesregierung zusätzlich beschämend sei die Tatsache, daß der rheinlandpfälzische Bildungsminister Zöllner sogar noch versuche, die Tatsachen in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage zu verschweigen. In der Beantwortung von Mittrückers Anfrage gehe Zöllner überhaupt nicht auf die konkreten Fragen zum rheinland-pfälzischen Engagement in Sachen „Schulen ans Netz‘ ein, sondern schreibe vielmehr nebulös davon, daß für 1998 „etwa 100 weitere Einstiegsprojekte“ erwartet würden. Mittrücker: „Der von der Landesregierung vorgelegte Multimedia-Bericht wird zur Farce, wenn an unserer Jugend der technologische Fortschritt vorbeigeht.“ Die Vermittlung von Handlungskompetenzen im Bereich Multimedia in den Schulen sei unverzichtbar. Die Bundesregierung habe die Zeichen der Zeit längst erkannt und biete das Programm gemeinsam mit der Telekom an. Enttäuschend bleibe nach wie vor das mangelnde Engagement der Landesregierung auf diesem Gebiet. Norbert Mittrücker: „Erst in den jüngsten Haushaltsberatungen haben die Regierungsfraktionen von SPD und FDP einen CDU-Antrag zur stärkeren Förderung von Multimedia in den Schulen konzeptionslos abgelehnt. Wenn schon die Mitglieder der Landesregierung mit der gar nicht mehr so neuen Technik offenbar nicht viel anzufangen wissen, so sollen sie die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und Ausbilder nicht länger“für dumm verkaufen“ und ihnen die Bildungsinhalte nicht länger vorenthalten.“

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